Carsten Sann

Zu guter Letzt … (September 2026)

In meiner Meditation heute Morgen hatte ich ein für meine Verhältnisse sehr klares Bild vor Augen. Normalerweise sehe ich nicht so viel, sondern fühle und „weiß“ einfach. Dabei war es noch nicht einmal ein echtes Bild, sondern irgendetwas, was ich als „feinstoffliche Synästhesie“ beschreiben würde. Verschiedene nicht-körperliche Sinne waren beteiligt und es ist schwer zu sagen, ob es zu sehen war, gerochen hat oder ob ich etwas gefühlt habe. Die Botschaft war jedoch klar: Während das Alte am Absterben ist, sind bereits die ersten Sprossen des Neuen zu sehen.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber in diesem Sommer habe ich eine Schwere wahrgenommen, die in krassem Kontrast zu dem steht, wie sich der Frühling angefühlt hat. Es fühlt sich immer noch so an, als ob 2026 wirklich anders ist, als die vorherigen Jahre und ich bleibe auch bei meiner Aussage, dass wir im Endspurt des Transformationsprozesses sind. Leider fühlt sich dieser Endspurt jedoch zeitweise so an, als ob ich durch eine Teergrube wate und jeder Schritt so anstrengend ist, wie ansonsten zehn Schritte.

Wenn das Alte vergeht

In meiner Meditation ist mir klar geworden, dass ich in vielen Bereichen gerade mit Alter, Krankheit und Tod umgeben bin. Dieses Thema zieht sich durch meine persönlichen und manchmal auch durch die geschäftlichen Beziehungen. Das Konzept von „etwas Altes vergeht“ ist quasi omnipräsent. Im großen Kontext ist es genauso: Die Strukturen und Organisationen in Deutschland und der Welt, die ich mein ganzes Leben lang gekannt habe, funktionieren nicht mehr und sind ebenfalls dabei, sich drastisch zu verändern. Insgesamt fühlt sich das wie eine ziemlich muffige Käseglocke an, die jemand über mein Leben gestülpt hat. Und diese Glocke ist Harzer Käse gefüllt – überreif und viel davon.

Dauerstress und Überreizung

Ein zweiter Aspekt, an dem ich persönlich schon länger zu knabbern habe, ist die permanente Überreizung des Nervensystems durch innere und äußere Einflüsse, sowohl offensichtlich als auch latent.

Spätestens seit 2020 und dem großen C wird immer klarer, dass wir durch Politik und mediales Dauerfeuer permanent unter Stress gehalten werden sollen. Selbst wenn man sich bewusst abgrenzt und keine Nachrichten mehr schaut, funktioniert das leider viel zu gut und der latente Dauerstress, den viele mental und energetisch haben, ist eine große Belastung. Die meisten sind sich dessen vermutlich gar nicht bewusst und wundern sich, dass die Leistungsfähigkeit klein und sprichwörtliche Zündschnur kurz ist. Ich selbst muss mich auch immer wieder daran erinnern, dass wir nach wie vor auf gewisse Art und Weise in einer ständigen Ausnahmesituation leben.

Zusätzlich sind das Tempo und die Frequenz, mit der Informationen auf allen Kanälen auf uns einprasseln, in den letzten Jahren immer noch heftiger geworden. KI ermöglicht es, Posts auf sozialen Netzwerken quasi ohne Aufwand zu machen und diese Möglichkeit wird reichlich genutzt. Dazu kommt die Unsicherheit, die die künstliche Intelligenz mit sich bringt: Ist das echt oder KI? All das setzt das Nervensystem immer noch mehr unter Stress. In meiner Podcastfolge Sechs Bachblüten für ein starkes Nervensystem mache ich einige Vorschläge, was man tun kann.

Wenn alles zu viel wird

Als wäre die latente Belastung noch nicht genug, ist für viele das Leben auch gerade voll mit Dingen, die getan werden müssen. Langeweile ist zu einem Fremdwort geworden und der Berg an Aufgaben und Projekten, den wir vor uns herschieben, fühlt sich zeitweise an wie der Mount Everest. Zusammen mit der ohnehin verringerten Leistungsfähigkeit ist das eine ziemlich ungute Kombination, die dafür sorgen kann, dass wir ausbrennen, wenn wir nicht gut auf uns achten.

Da wundert es nicht, dass quasi alle Channeler, Medien und sonstigen spirituellen Ratgeber seit Monaten immer wieder eindringlich darauf hinweisen, wie wichtig es ist, Pausen zu machen, sich bewusst zu erden und besonderen Wert auf genügend Schlaf, Wasser und gesunde Ernährung zu legen. Ich glaube, es gibt aktuell nichts Wichtigeres als das! Und Nachsicht mit sich selbst!

Wer gewohnt ist, viel zu schaffen, hat vielleicht in den letzten Monaten das Gefühl gehabt, ein fauler Hund zu sein, weil einfach gerade nicht so viel möglich ist, wie man das in der Vergangenheit gewohnt war. Seien Sie gnädig mit sich selbst. Erkennen Sie an, dass gerade auf allen Ebenen so viel passiert wie noch nie zuvor in Ihrem Leben. Und dabei habe ich die eigentlichen energetischen Veränderungen auf dem Planeten und bei seinen Bewohnern noch gar nicht angesprochen. Das spare ich mir auch für dieses Mal – schließlich habe ich schon oft genug darüber gesprochen, wie groß der Transformationsprozess ist, durch den wir kollektiv gerade gehen.

Der Winter des Saeculums

Ich möchte an dieser Stelle auch noch einmal auf die Theorie des Saeculums hinweisen, die im Buch „The Fourth Turning“ beschrieben wird. Wir befinden uns gerade in den wildesten Zeiten, die (fast) jeder von uns erlebt hat und vermutlich auch erleben wird. Seien Sie deshalb nachsichtig mit sich selbst.

Die Zyklustheorie sagt, dass das Fourth Turning, also der Winter, die Zeit ist, in der das Alte vergeht, die Zeit, in der Chaos herrscht. Sie sagt aber auch, dass nach dem Winter wieder ein neuer Frühling kommt – jedes Mal und garantiert. So wird es auch diesmal sein und in meiner zu Beginn erwähnten Meditation habe ich auch das wahrgenommen.

Frühlingsboten und neue Leichtigkeit

Die „Frühlingsboten“ im übertragenen Sinne sind bereits überall sichtbar, wenn man nur hinsieht. Mir ist beispielsweise in den letzten Monaten aufgefallen, dass ich in meinem persönlichen Umfeld so viele Schwangerschaften und Geburten mitbekomme, wie seit vielen Jahren nicht mehr. Könnte es ein deutlicheres Zeichen für einen Neubeginn geben? Ja, ich weiß. Das ist völlig subjektiv und wenn ich mir die Statistiken ansehen würde, würde ich schnell sehen, dass ich mir das alles nur einbilde. Weil ich aber auch weiß, dass jeder Mensch in seiner eigenen, subjektiven Realität lebt, bleibe ich dabei: Der Frühling ist am Horizont zu sehen!

Es gibt noch viele weitere, mitunter klitzekleine Dinge, die sich anfühlen wie ein frischer Wind in meiner stinkigen Käseglocke. Bisher ist der jedoch eher minimale laue Lüftchen und hat noch nicht genug Kraft, den Muff zu vertreiben. Zusätzlich ist die Glocke aus Altem, das abstirbt, aktuell noch recht massiv. Wenn jedoch eines sicher ist, dann die Tatsache, dass reale und sprichwörtliche Sterbeprozesse irgendwann zu Ende sind. Und mit jedem alten Aspekt, der sein Ende findet, fällt eine Last von uns ab, die uns auf persönlicher oder gesellschaftlicher Ebene wieder leichtherziger macht.

Essenzen für mehr Lebensfreude

Es gibt eine Reihe von Essenzen, die uns dabei helfen können, die Leichtigkeit des Lebens wieder besser fühlen zu können, allen voran die Delphinessenzen von Sabina Pettitt (Pacific Essences), Daniel Mapel (Wild Earth) und Andreas Korte (PHI). Sie sind die wahren Unterstützer der Lebensfreude in anstrengenden Zeiten.

So schön das Wetter im Sommer auch war, er war energetisch unglaublich anstrengend. Im Herbst bahnen sich auf vielen Ebenen Veränderungen an, die auch dafür sorgen werden, dass sich die energetische Zeitqualität wieder verändern wird. Ich weiß noch nicht, wie sich das dann anfühlen wird, aber eines weiß ich mit Sicherheit: 2026 ist anders als die vorherigen Jahre und ich kann das Licht am Ende des Tunnels schon sehen.

Ich wünsche Ihnen ein weiterhin gutes und stabiles Nervensystem und einen sanften Übergang in den Herbst.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Carsten Sann

Carsten Sann ist Gründer und zusammen mit seiner Frau Inhaber des Essenzenladens. Er hat sich in seinem Leben schon mit einer Reihe unterschiedlichster Professionen beschäftigt und war unter anderem Tanzlehrer, IT Spezialist und Kinesiologe. Er beschäftigt sich seit 20 Jahren intensiv mit Blütenessenzen aus aller Welt. Er ist deutscher Distributor und Lehrer für viele der bekanntesten Essenzenhersteller und spricht in seinem Essenzenpodcast über sein Lieblingsthema: Die Anwendung von Blütenessenzen

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