Zu guter Letzt … (Dezember 2020)

  • Beitrags-Autor:
Carsten Sann

„Endlich Freitag!“ … „Morgen muss ich wieder arbeiten“ … Sätze wie diese sind Teil unserer Alltagskultur. Für jeden ist klar, dass das Wochenende besser ist als unter der Woche, und dass es am schönsten sowieso nur sein kann, wenn wir Urlaub haben. Warum eigentlich?

Im Umkehrschluss bedeutet das doch, dass wir das, was wir zwischen 40 und 60 Stunden jede Woche machen, lieber nicht tun würden. Verbringen wir wirklich etwa die Hälfte der Zeit, in der wir nicht schlafen, mit Dingen, die wir nicht mögen? Für mich klingt das nach einer ziemlich blöden Idee. Schließlich ist das Leben zu kurz, um seine Zeit hier einfach so zu vergeuden.

Bei manchen mögen Äußerungen wie die oben zitierten eher gedankenlos als ernst gemeint sein. Andere fühlen vielleicht genau das: dass sie lieber nicht die Arbeit täten, die sie gerade tun. Beides ist, vorsichtig formuliert, suboptimal.

Es gibt in jedem Bereich des Lebens Aspekte, die Spaß machen und sich gut anfühlen, und solche, die uns keine Freude bereiten. In der Welt der Dualität ist das unvermeidlich. Auch unser Traumjob wird Facetten oder Notwendigkeiten haben, auf die wir gut verzichten könnten. Deshalb kommt es einzig und allein darauf an, in welchem Verhältnis die Zeiten von Freude/Begeisterung beziehungsweise Ärger/Langeweile zueinander stehen, und unser Ziel sollte sein, Ersteres zu maximieren und Letzteres zu minimieren. Soweit die Theorie.

Natürlich ist es nachvollziehbar, wenn man nach einem anstrengenden, vielleicht nicht so erfolgreichen Arbeitstag froh ist, dass er vorbei ist. Und es ist auch legitim, sich nicht auf den Montag zu freuen, wenn vielleicht eine unangenehme Aufgabe auf einen wartet. Entwickelt sich die Einstellung „ich muss arbeiten“ jedoch zur Gewohnheit, dann hat das Konsequenzen. Die Energie folgt der Absicht, und wenn wir unsere Arbeit schon mit der Einstellung beginnen, dass sie ein notwendiges Übel ist, dann wird uns das Universum den Gefallen tun und dafür sorgen, dass unsere Erwartung bestätigt wird.

Wäre es deshalb nicht klüger, sich selbst darauf zu konditionieren, seine Arbeit jeden Tag mit einer positiven Einstellung zu beginnen? Das Universum hilft nämlich auch dabei, diese Erwartung zu erfüllen. Da wir uns unseren Beruf in der Regel deshalb gewählt haben, weil er uns Freude bereitet, können wir nichts Besseres für unsere Zufriedenheit tun, als dafür zu sorgen, dass die Zeiten der Freude deutlich die Zeiten des Ärgers überwiegen.

Und dann gibt es da noch diejenigen, die tatsächlich und dauerhaft unglücklich mit ihrem Job sind. Entweder weil sie ihn nicht selbst gewählt haben, weil er anders ist, als sie es sich vorgestellt haben, oder weil er sich über die Jahre so verändert hat, dass er ihnen keine Freude mehr bereitet. Hier ist die Frage: Wie lange wollen wir noch einen großen Teil unserer Zeit und Energie in etwas investieren, was uns nicht glücklich macht und nicht weiter bringt?

Natürlich gibt es viele Stimmen in uns drin und vielleicht auch von außen, die immer wieder betonen, wie riskant und schwer eine berufliche Veränderung sein mag. Aber was ist die Alternative? Sich bis zur Rente jeden Tag jeden Tag ins Büro quälen, um dann am Ende noch kurz nach der Pensionierung krank zu werden oder zu sterben? Das klingt für mich nach einem noch blöderen Plan. Wenn wir uns immer nur nach dem Tag sehnen, an dem wir endlich glücklich sein werden, verpassen wir jeden Tag aufs Neue die Chance, es schon heute zu sein.

Gerade die aktuelle Zeit befördert uns machtvoll aus unserer Komfortzone. Sie hilft vielen Menschen dabei, sich klar darüber zu werden, was wichtig ist und was nicht, was ihnen Freude bereitet und was nicht. Wir befinden uns in Mitten einer riesigen Transformation der Gesellschaft und der Welt, und jeder Einzelne hat die Chance, seinen Teil dazu beizutragen, indem er sich um seine eigene Transformation kümmert. Jetzt ist die Zeit, Veränderungen vorzunehmen. Jetzt ist die Zeit, Dinge auf die Waagschale zu legen, sie genau zu evaluieren und alles zu eliminieren, was uns nicht länger nützt. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Raum für Neues entsteht, wenn man nur zuerst das Alte verabschiedet. Hierzu gibt es auch eine hervorragende Artikelserie von Cynthia Athina Kemp Scherer (Desert Alchemy). Sie trägt den Titel „Übergänge und Transformationsprozesse“ und den ersten Teil und Links zu den weiteren finden Sie hier: https://blog.essenzenladen.de/2018/03/uebergaenge-und-transformationsprozesse-teil-1/

Eine hervorragende Essenz, um uns dabei zu helfen, unsere eigenen Transformationsprozess in Gang zu bringen, ist Transmutation von den Himalayan Flower Enhancers. Auch Twelve Gems (Pacific Essences) und Snake (Wild Earth) sind Essenzen, die den Prozess in Bewegung setzen können. Sind wir bereits mittendrin, kann uns Bottlebrush (Australische Buschblüten) helfen, mit der Veränderung umzugehen. Labrador Tea (Alaskan Essences) kann uns dabei unterstützen, aus Extremen wieder zurück in die Mitte zu kommen und wenn wir müde und ausgelaugt sind, hilft uns Baeometra (Südafrikanische Blütenessenzen), wieder die Kraft zu finden, um weiterzumachen.

Es gibt noch viele weitere fantastische Helfer unter den Blütenessenzen, die je nach Situation und Person zum Einsatz kommen können, und natürlich darf dabei eine Notfallessenz für die Zeiten, wenn wir tatsächlich vollkommen am Ende sind, nicht fehlen. Ich selbst arbeite immer noch am liebsten mit Balancer von Sabina Pettitt. Weitere Notfallmischungen finden Sie im thematisch aufgeteilten Bereich unserer Website.

Nachdem im Sommer etwas Ruhe eingekehrt war, nimmt die innere und äußere Transformation aktuell wieder immens Fahrt auf. Es heißt also: Ohren anlegen, Augen auf (sic!) und durch!

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Carsten Sann

Carsten Sann ist Gründer und Inhaber des Essenzenladens. Er beschäftigt sich seit fast 20 Jahren intensiv mit Blütenessenzen aus aller Welt. Er ist deutscher Distributor und Lehrer für viele der bekanntesten Essenzenhersteller.

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